Lexikon

 

A metà
Vereinbarung über die Teilung von Gewinn und Verlust eines Geschäftes
(Gemeinschaftsgeschäft) jeweils zur Hälfte zwischen zwei Partnern.
A-metà Verträge werden oft zwischen Immobilienmaklern vereinbart, wenn einer
mit der Vermarktung einer Immobilie beauftragt ist, und der Maklerkollege
einen Interessenten für eben diese Immobilie beibringt.

Anfahrt
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Angebot
Beim Angebot über den Ankauf oder über die Miete bzw. Pacht einer Wohnung,
eines Hauses, eines Grundstücks oder einer Gewerbeimmobilie, handelt es sich
grundsätzlich um eine mündliche oder schriftliche Erklärung eines Bieters,
dass er, ein inhaltlich ausreichend bestimmtes Rechtsgeschäft, abschließen
möchte.
Wird ein solches Angebot von demjenigen, an den es gerichtet ist, innerhalb
der Angebotsfrist vollinhaltlich angenommen, so entsteht ein rechtsgültiger
Vertrag.

Aufsandungserklärung
Es handelt sich um einen Begriff aus dem Grundbuchsrecht der besagt, dass im Zuge eines Notariatsakts, eine Person ihr Einverständnis zur grundbücherlichen Eintragung oder Abänderung Ihrer Rechte in Bezug auf Ihre Immobilie gibt.

Ausnahmen
§ 4. Beim Verkauf und bei der In-Bestand-Gabe von Gebäuden, für die nach den jeweils anwendbaren bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften kein Energieausweis erstellt werden muss, besteht die Vorlagepflicht nach § 3 nicht.

Auswechslungsplan
Nach der Erteilung der Baubewilligung für ein Haus bzw. ein sonstiges
Gebäude, kommt es oft vor der definitiven Bauausführung zu weiteren
Planänderungen.
Diese Änderungen sind in einem neuen Plan darzustellen, der dann der
Baubehörde zur Bewilligung vorgelegt werden muss. Diesen Plan, nennt man
Auswechslungsplan.

Auszeichnungen
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Baufluchtlinien
Diese Kennzeichnen für ein Baugrund gewidmetes Grundstück jene Teile, innerhalb derer ein Bauwerk errichtet werden darf. Details sind in der jeweiligen Bauordnung geregelt.

Bausperre
Eine Bausperre über ein bestimmtes Gebiet, wird von der Behörde dann
verhängt, wenn für ein Gebiet noch kein Bebauungsplan besteht oder der
bestehende Bebauungsplan geändert werden soll. Es handelt sich hierbei um
ein generelles Bauverbot.
Baubewilligungen für die Neuerrichtung von Häusern bzw. sonstigen Gebäuden,
werden bei vorliegen einer solchen Bausperre nur dann erteilt, wenn die
beabsichtigte Art Bauausführung nicht gegen die Bestimmungen der angedachten
Erstellung bzw. Änderung des Bebauungsplanes widerspricht.

Bauwich
Beim Bauwich handelt es sich um einen Mindestabstand eines Hauses von den Grundstücksgrenzen bzw. Fluchtlinien. Die einzuhaltenden Maße sind unterschiedlich und in den jeweiligen Baugesetzen der Bundesländer geregelt.

Besichtigungsschein
Einem Interessenten, der eine Immobilie (Wohnung, Haus, Grundstück, u.s.w.)
über die Vermittlungstätigkeit eines Immobilienmaklers besichtigt, wird von
diesem in der Regel ein Besichtigungsschein zur Unterschrift vorgelegt.
Hierbei bestätigt der Interessent , dass er die benannte Immobilie aufgrund
der Vermittlung des betreffenden Immobilienmaklers besichtigt hat und dass
er bei einem eventuellen Kauf oder Miete bzw. Pacht derselben, sich zur
Zahlung der Vermittlungsprovision an den Immobilienmakler verpflichtet.

Bestandsvertrag
Bei einer in Bestand gegebenen Immobilie handelt es sich um einen
Oberbegriff für einen Mietvertrag und einen Pachtvertrag.
Beim Mietvertrag steht die reine Benutzung des Mietgegenstandes (z.B.:
Wohnung, Einfamilienhaus, Büro, Geschäftslokal, u.s.w) im Vordergrund. Der
Pachtvertrag beinhaltet zusätzlich die Nutzung von Betriebsmitteln (z.B.:
Gastbetrieb, Landwirtschaft, u.s.w.).
Man spricht hierbei auch von “Bestandgabe”, vom “Bestandgeber” und vom
“Bestandnehmer”.

Bruttomietzins
Der Bruttomietzins besteht aus dem Haupt- oder Untermietzins, dem auf den
Mietgegenstand entfallenden Anteil an den Betriebskosten und den von der
Liegenschaft zu entrichtenden laufenden öffentlichen Abgaben, dem auf den
Mietgegenstand entfallenden Anteil für allfällige besondere Aufwendungen und
dem Entgelt für mitvermietete Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände oder
sonstige Leistungen, die der Vermieter über die Überlassung des
Mietgegenstandes hinaus erbringt. Die zu entrichtende Umsatzsteuer ist nicht
in den Bruttomietzins einzurechnen.
Zu den Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen gehören insbesondere auch
Maschinen und Geräte und sonstige Betriebsmittel sowie Organisationsmittel
jeder Art.
Eine zeitlich befristete Mietzinsreduktion oder Mietzinsfreistellung bleibt
unberücksichtigt.
[Immobilienmaklerverordnung 1996, § 24.(1)]

Bundesgesetzblatt
– BGBLA_2014_I_33_VRUG.pdf

Dachgauben
Man versteht darunter einen Dachaufbau im geneigten Dach eines Hauses.
Dachgauben werden gebaut, um eine Belichtung von Dachbodenausbauten von
Wohnungen und Häusern herzustellen. Die Nutzfläche des Dachausbaus wird
dabei vergrößert. In der Dachgaube können vertikale Fenster angeordnet
werden.

Darlehen Finanzierung
link

DFI KAUFANBOT
– DFI Kaufanbot.pdf

DFI Mietanbot
Text here

Doppelmakler
Wenn ein Immobilienmakler sowohl für den Verkäufer und den Käufer einer
Immobilie bzw. für den Vermieter bzw. Verpächter und den Mieter bzw. Pächter
tätig ist, wird er als Doppelmakler bezeichnet. Er hat die Interessen beider
Parteien in gleichem Maße zu vertreten.
Der Immobilienmakler hat lt. § 30b des Konsumentenschutzgesetzes, sowohl dem
Abgeber als auch dem Interessenten eine schriftliche Übersicht zu geben, aus
der unter anderem hervorgeht, ob er als Doppelmakler tätig ist oder nicht.
Aufgrund des bestehenden Geschäftsgebrauchs, können Immobilienmakler auch
ohne ausdrückiche Einwilligung des Auftraggebers als Doppelmakler tätig
sein. Wird der Immobilienmakler auftragsgemäß nur für eine Partei des zu
vermittlnden Geschäftes tätig, hat er dies dem Dritten mitzuteilen – siehe
Konsumentenschutzgesetz § 30b

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Unterlagen Finanzierung
Alleinvermittlungsauftrag & AGB.doc
Alleinvermittlungsauftrag & AGB.pdf
Finanzierungswunsch Vorlage.doc
Finanzierungswunsch Vorlage.pdf

Unterlagen Immobilien
Befristetes Kaufanbot.doc
Befristetes Kaufanbot.pdf
Besichtigungsschein.doc
Besichtigungsschein.pdf
WKOimmo-Schlichtermaklervertrag.pdf
alleinvermittlung.pdf
Nebenkosten kauf
DFI KAUFANBOT
Plattformen gbdirekt
gb-direkt Nebenkostenübersicht Miete

Einantwortung
Hierbei wird die Übergabe des Nachlasses einer verstorbenen Person an die
Erben durch einen Gerichtsbeschluss bestätigt und frei gegeben
(Einantwortungsurkunde).
Die Einantwortungsurkunde ist die Voraussetzung für die Eintragung der
Erbberechtigten im Grundbuch, für den Fall, dass ein Immobilienvermögen
vererbt wird (Grundstück, Haus oder Wohnung, u.s.w.), bzw. bei einer
Unternehmensauflösung, die Voraussetzung für die Löschung im Firmenbuch.

Einfriedung
Abgrenzung von Grundstücken durch Zäune, Mauern oder Hecken mit
Zutrittsmöglichkeit durch Tore oder Schranken.
Bei der Ausführung sind die entsprechenden Vorschriften, der für das
jeweilige Gebiet geltenden Bauordnung zu beachten. Dies können spezielle
Bauvorschriften sein, aber auch Gestaltungsregelungen zum Schutz des
Ortsbildes. In jedem Fall dürfen Einfriedungen nicht vor der
Straßenfluchtlinie eines Grundstücks errichtet werden.

Energieausweis
Es handelt sich um einen Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz von Häusern
und sonstigen Gebäuden bzw. gesondert genutzte Teile davon.
Die Vorlage eines Energieausweises ist gemäß dem
Energieausweis-Vorlage-Gesetz, Fassung vom 15.09.2010 beim Verkauf oder bei
der Bestandgabe eines Gebäudes oder einzelner Nutzungsobjekte innerhalb
eines Gebäudes (Wohnungen, Büros, Geschäftslokale) für den Abgeber
verpflichtend.
Beim Verkauf bzw. bei der In-Bestand-Gabe einer Immobilie brauchen Sie einen
Energieausweis.
(Hier finden Sie einen Auszug aus dem Energieausweis-Vorlage-Gesetz, Fassung vom 15.09.2010) – link http://www.energieausweis.at/

Energieausweis– link dfi energieausweis

Fahnengrundstück
Grundstück, das die Zufahrt von der öffentlichen Verkehrsfläche über einen
seitlich gelegenen Verbindungsstreifen hat.
Dieser muss mindestens 3,00m breit sein. Im Falle der Neuerrichtung eines
Hauses, werden in diesm Verbindungsstreifen die Versorgungsleitungen für
Strom, Wasser, Kanal und Gas geführt.
Bei der Berechnung der verbaubaren Fläche, beispielsweise für die Errichtung
eines Hauses, ist die Fläche des Grundstücks die für die Zufahrt benötigt
wird nicht zu berücksichtigen.

Flächenwidmungsplan
Jedem Grundstück wird eine bestimmte Widmung zugeordnet. Diese besagt, wie
das Grundstück genutzt werden darf, z.B.: Bauland, Grünland, Wohngebiet,
Freiland, Verkehrsfläche, u.v.m.
Wenn ein Grundstück bebaut werden soll, dann ist eine Widmung als Bauland in
der spezifischen Klassifizierung, notwendig.
Der Flächenwidmungsplan wird aufgrund einer Verordnung der jeweiligen
Gemeinde erstellt und ist dort auch einsehbar.

Gesamtbelastung
Es handelt sich um einen Begriff aus dem Bundesgesetzblatt 268, “Änderung
der Verordnung über Standes- und Ausübungsregeln für Immobilienmakler”, in
Kraft getreten mit 01.September 2010.
Gemäß § 6 Abs. 3 dieses Gesetzes, muss der Immobilienmakler bei Inseraten
über Mietwohnungen, die monatliche Mietbelastung in Form einer
“Gesamtbelastung” ausweisen, sowie Angaben über den Hauptmietzins, die
Betriebs- und Heizkostenakonti und die Umsatzsteuer, machen, soferne es sich
nicht um eine Pauschalmiete handelt.
Gesamtnutzungsdauer von Häusern und Gewerbeimmobilien:
Es ist die zu erwartende Zeitspanne von der Errichtung eines Hauses bzw.
eines gewerblich genutzen Gebäudes bis zum Ende seiner wirtschaftlich zu
vertretenden Nutzung. Diese hängt in der Regel von der Bauart, den
verwendeten Materialien sowie auch von sich im laufe der Zeit ändernden
Anforderungen ab.
Die Gesamtnutzungsdauer berücksichtigt daher sowohl die technische
Lebensdauer als auch die wirtschaftliche Nutzungsdauer.
Die Gesamtnutzungsdauer beträgt bei Einfamilienhäusern und sonstigen
Wohnhäusern ca. 80 Jahre. Bei gewerblich genutzten Immobilien ist diese
Gesamtnutzungsdauer wesentlich kürzer. So beträgt sie beispielsweise für
Werk- und Lagerhallen 30-50 Jahre. Für besondere Industriezweige oft nur
10-30 Jahre.

Grundbuch
Ein amtliches öffentliches Verzeichnis von Grundstücken. In diesem werden
die Eigentumsverhältnisse, und die mit dem jeweiligen Grundstück verbundenen
Rechte und Lasten erfasst.
Weitere Detailerklärungen erhalten Sie über folgenden Link: Das Grundbuch
<http://www.help.gv.at/Content.Node/60/Seite.600000.html>

Hausanschluss
Zum Hausanschluss zählen sämtliche Leitungseinrichtungen der
Versorgungsmedien eines Hauses, wie beispielsweise Strom, Gas, Wasser,
Kanal.

Immission
Immissionen sind Störungen  bei der Nutzung einer Immobilie durch
Umwelteinwirkungen, die von einer anderen Liegenschaft ausgehen. Man
unterscheidet zwischen “positiven Immissionen” wie beispielsweise Lärm- und
Geruchsbelästigungen, u.s.w. und den “negativen Immissionen” wie
beispielsweise Lichtentzug durch hohen Baumwuchs.
Der Eigentümer an einem Grundstück, welches durch Immissionen, die vom
Nachbargrundstück ausgehen und das gewöhnliche Ausmaß überschreiten, bzw.
unzumutbar sind, kann bei Gericht Unterlassungsklage einbringen. Dabei ist
jedoch der Nachweis für einen gescheiterten Einigungsversuch, beispielsweise
vor einer Schlichtungsstelle zu erbringen.

Immobilien Suchen – link

Immobilienertragssteuer
– Immobilienertragsteuer.pdf

Impressum – link

Jobs – link

Kaltdach
Das Kaltdach wird meistens als Steildach ausgeführt.
Wenn der Dachboden nicht ausgebaut ist, wird die Wärmedämmung auf der
Rohdecke verlegt. Der Dachbodenbereich bleibt unbeheizt und wird von der
Aussenluft durchlüftet.
Wird der Dachboden ausgebaut, so kommt die Wärmedämmung zwischen und vor die
Sparren. Auf eine Durchlüftung des Zwischenraumes zwischen Dachhaut und
Wärmedämmung ist zu achten.
Wird keine Hinterlüftung vorgesehen und eine sogenannte
“Voll-Sparren-Dämmung” ausgeführt, dann nennt man diese Konstruktion
Warmdach
In Sonderfällen können auch Flachdächer als Kaltdach ausgeführt werden. Es
handelt sich dabei um eine zweischalige Konstruktion, bei der der
Luftaustausch über Öffnungen am Dachrand errfolgt.

Käufer / Mieter – link

 Kaufvertragerr. und bearatung
– Kaufvertragserrichtung und -Beratung.pdf

Kaution
Bei Mietverträgen über die Anmietung von Wohnungen, Häusern bzw.
Gewerbeimmobilien, bedeutet eine durch den Mieter beim Vermieter zu
hinterlegende Kaution einen Sicherstellungsbetrag in Bargeld, der zur
Deckung von Mietzinsrückständen und/oder für die Instandsetzung von
Beschädigungen am Mietgegenstand herangezogen werden kann.
Die erlaubte Höhe der Kaution ist gesetzlich nicht geregelt. In der Regel
werden 3 bis 6 Bruttomonatsmieten verlangt. Eine höhere Kaution ist dann
möglich, wenn ein erhöhtes Sicherstellungsinteresse des Vermieters gegeben
ist, beispielsweise durch mitvermietete hochwertige Einrichtungsgegenstände.
Konventionalstrafe: Sinnverwandter Begriff für “Pönale”
Unter Pönale versteht man einen Schadensersatz in Form eines
Pauschalbetrages, für den Fall, dass eine vertragliche Verpflichtung gar
nicht, unzureichend oder zu spät erfüllt wird. Dabei ist Höhe des Schadens,
ebenso wie die Verschuldensfrage, ohne Bedeutung. Die Pönalebestimmung muss
im Vertrag vereinbart sein.
Weiterer sinnverwandter Begriff: “Vertragsstrafe”.

Kontakt – link

Kooperationen – link banken

Kredit – link

Liegenschaft
Unter dem Begriff Liegenschaften werden gemäß dem “Allgemeinen
Bürgerlichen Gesetzbuch” ABGB, “unbewegliche” Sachen verstanden, die aus
Grundstücken und den darauf errichteten Bauwerken bestehen. Eigentum an
einer Liegenschaft erlangt man nur durch grundbücherliche Eintragung.
Eine Liegenschaft kann kann aus mehreren Grundstücken bestehen. Für jede
Liegenschaft gibt es im Grundbuch eine eigene Einlagezahl (EZ).

Loggia
Es handelt sich um einen überdachten Aussenbereich eines Hauses bzw. einer
Wohnung, der mindestens nach einer Seite offen und von drei Seiten mit
Aussenwänden umschlossen ist.
Darüber hinaus muss ein Zugang direkt vom Wohbereich der Wohnung gegeben
sein. Eine Brüstung oder ein Geländer ist gemäß den baurechtlichen
Vorschriften an der offenen Seite in der Regel notwendig. Wo dies nicht
erforderlich ist, kann eine solche Absicherung entfallen, z.B. im
Erdgeschossbereich.

Maisonette
Es handelt sich um einen speziellen Wohnungstyp (Maisonettewohnung), der sich innerhalb eines mehrgeschossigen Gebäudes über 2 Geschosse erstreckt. Das zweite Geschoss muss dabei über eine innen liegende Treppe zugänglich sein.

Maklervertrag
– MAKLERVERTRAG.pdf

Mietausfallwagnis bei Anlageimmobilien
Es handelt sich um das Wagnis des Vermieters, durch Uneinbringlichkeit von
Miet- oder Pachtrückständen oder durch Leerstand, eine Minderung des
erwarteten Ertrages hinnehmen zu müssen.
Bei der Renditeberechnung ist daher ein Prozenzsatz für das
Mietausfallwagnis zu berücksichtigen. Dieser liegt bei Wohnobjekten ca. bei
3,0 – 5,0% des Jahresrohertrages. Bei Büros und Praxen ca. 4,0 – 8,0% und
bei Gewerbeimmobilien ca. 5,0 – 10,0%.

Mitarbeiter / Team – link

Mitgliedschaft – link

Nebenkosten kauf
– Nebenkostenübersicht KAUF.pdf

Nebenkosten miete
– Nebenkostenübersicht MIETE.pdf

Nebenkostenübersicht
Lt. § 30b (1) des Konsumentenschutzgesetzes, hat der Immobilienmakler vor
Abschluss des Maklervertrages dem Auftraggeber, wenn er Verbraucher ist,
eine schriftliche Übersicht zu geben, aus der hervorgeht, dass er als Makler
tätig ist und die sämtliche dem Verbraucher durch den Abschluss des zu
vermittelnden Geschäfts voraussichtlich erwachsenden Kosten, einschließich
der Vermittlungsprovision ausweist.
Meist wird eine eigene Nebenkostenübersicht für Mietwohnungen bzw. für die
Anmietung von Gewerbeimmobilien und eine eigene für Eigentumswohnungen bzw.
Gewerbeimmobilien im Eigentum übergeben.

Netto-Nutzfläche
Als Netto-Nutzfläche bezeichnet man die Summe der Flächen, die sich zwischen
den aufgehenden Bauteilen einer Geschossebene eines Bauwerks befinden,
eingeschränkt auf jene Flächen, die entsprechend der Zweckbestimmung des
Gebäudeteiles genutzt werden.
Nicht zur Netto-Nutzfläche zählen die Grundflächen von Türöffnungen, sowie
Flächen von Nischen, sofern deren Höhe 2m unterschreitet.
Speziell die Flächen von Wohnungen werden in der Regel als Netto-Nutzfläche
angegeben.

Nettomiete
Diese bezieht sich auf den reinen Mietbetrag den der Vermieter als Ertrag
für die Vermietung seiner Wohnung oder seiner Gewerbeimmobilie bekommt. In
der Nettomiete sind somit keine Nebenkosten enthalten.

Parapet
Dies ist der Teil im Fensterbereich einer Aussenwand eines Hauses der sich
zwischen Fensterunterkante und Fußboden befindet. Er wird auch als
“Brustwehr” oder “Brüstung” bezeichnet..
Provision (Malklerprovision):
Bei einer erfolgreichen Vermittlung des Kaufs bzw. der Miete bzw. Pacht
einer Immobilie (Grundstück, Haus, Wohnung bzw. Gewerbeimmobilie) durch
einen Immobilienmakler, kann dieser vom Abgeber und/oder vom Erwerber eine
Provisionszahlung verlangen. Diese Provision ist der Lohn, den der
Immobilienmakler für seine Mühewaltung erhält.
Die Höhe der Provision richtet sich nach den Regelungen der
Immobilienmaklerverordnung und nach den im Maklervertrag bei der
Beauftragung getroffenen Vereinbarungen. Die Provision ist mit der
Rechtswirksamkeit des des Immobiliengeschäftes fällig.

Partner – link

Philosophie – link

Plattformen
– Plattformen.pdf

Provisionsvereinbarung
– Kauf-Provisionsvereinbarung KÄUFER.pdf – Kauf-Provisionsvereinbarung VERKÄUFER.pdf – Besichtigungsschein.pdf

Punktation
Niederschrift über die wesentlichen Punkte einer Vertragsvereinbarung. Wenn
alle Vertragsparteien unterschreiben, kommt dadurch bereits ein
rechtswirksamer Vertrag zustande.
Die Ausfertigung eines förmlichen Vertrages, beispielsweise ein
verbücherungsfähiger Kaufvertrag über den Ankauf einer Immobilie
(Grundstück, Haus, Wohnung, Gewerbeimmobilie, usw.), erfolgt zu einem
späteren Zeitpunkt.

Rechtsgrundlage
html +
Immobilienmaklergesetz – link http://www.jusline.at/30b_Besondere_Aufkl%C3%A4rungspflichten_des_Immobilie%20nmaklers_KSchG.html

Rechtsgrundlage – link

Rechtsfolge unterlassener Vorlage
§ 5. Wird dem Käufer oder Bestandnehmer entgegen § 3 nicht bis spätestens
zur Abgabe seiner Vertragserklärung ein Energieausweis vorgelegt, so gilt
zumindest eine dem Alter und der Art des Gebäudes entsprechende
Gesamtenergieeffizienz als vereinbart.
Nähere Informationen zu Energieausweis entnehmen Sie bitte nachstehender
Broschüre der Wirtschaftskammer Österreich:

Richtwertmietzins
Der Richtwertmietzins ist der Standardmietzins für Mietwohnungen im Altbau,
also bei Gebäuden mit Wohnungen, die vor dem 08.05.1945 errichtet wurden.

Schlichter Maklervertrag
Ein Abgeber einer Immobilie (Grundstück, Haus, Wohnung, Gewerbeimmobilie)
kann einen Immobilienmakler mit einem sogenannten “Schlichten Maklervertrag”
mit der Vermarktung seiner Immobilie beauftragen. Bei erfolgreicher
Vermittlung gebührt dem Immobilienmakler die vereinbarte Provision.
Der “Schlichte Maklervertrag” hat in der Regel eine unbegrenzte Laufzeit und
endet mit der erfolgreichen Vermarktung der zur Vermarktung beauftragten
Immobilie oder durch Kündigung des Abgebers.
Während der Laufzeit des “Schlichten Maklervertrages” kann der Abgeber auch
andere Immobilienmakler mit der Vermarktung der gleichen Immobilie
beauftragen oder diese auch selbst vermarkten.
Dem beauftragten Makler steht bei einer Vermarktung der Immobilie durch
einen anderen Makler bzw. durch den Abgeber selbst, keine Provisionszahlung
zu.
Eine andere Form der Beauftragung eines Immobilienmaklers ist der
Alleinvermittlungsauftrag.

Souterrain
Es handelt sich um ein teilweise unter der Erdoberfläche liegendes Geschoss eines Hauses.

Superädifikat
Ein Bauwerk vorübergehenden Bestandes auf fremdem Grund. In der Regel wird dem Grundstücksbesitzer ein Entgelt für die Nutzung des Grundstücks bezahlt. Ein Superädifikat muss nicht unbedingt im Grundbuch eingetragen werden (!).

Verbücherung
Darunter versteht man die Eintragung des Eigentumsrechtes ins Grundbuch.
Dies ist erst dann möglich, wenn eine Lastenfreistellung erfolgt ist, die
Grunderwerbssteuer einbezahlt wurde und eventuell notwendige Genehmigungen
von Behörden eingeholt sind.

Verkäufer / Vermieter – link

Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der Preis, der bei einer Veräusserung der Sache
üblicherweise im redlichen Geschäftsverkehr erzielt werden kann. Besondere
Vorliebe und andere ideelle Wertzumessungen einzelner Personen haben bei der
Ermittlung des Verkehrswertes ausser Betracht zu bleiben.
[Liegenschaftsbewertungsgesetz §2 Pkt. 2. und 3]
Die Berechnung des Verkehrswertes von Immobilien (Grundstücke, Häuser,
Wohnungen, Gewerbeimmobilien) ist im Liegenschaftsbewertungsgesetz geregelt.

Versicherungen – link

Vorlagepflicht
§ 3. (1) Beim Verkauf eines Gebäudes hat der Verkäufer dem Käufer, bei der
In-Bestand-Gabe eines Gebäudes der Bestandgeber dem Bestandnehmer bis
spätestens zur Abgabe der Vertragserklärung des Käufers oder Bestandnehmers
einen zu diesem Zeitpunkt höchstens zehn Jahre alten Energieausweis
vorzulegen und ihm diesen, wenn der Vertrag abgeschlossen wird,
auszuhändigen.
(2) Wird nur ein Nutzungsobjekt verkauft oder in Bestand gegeben, so kann
der Verkäufer oder Bestandgeber die Verpflichtung nach Abs. 1 durch Vorlage
und Aushändigung eines Ausweises entweder über die Gesamtenergieeffizienz
dieses Nutzungsobjekts oder über die Gesamtenergieeffizienz eines
vergleichbaren Nutzungsobjekts im selben Gebäude oder über die
Gesamtenergieeffizienz des gesamten Gebäudes erfüllen.

Web
www.direktfinanzimmo.at
www.immobilien.net
www.immodirekt.at
www.willhaben.at
www.wohnnet.at
www.derstandard.at
www.immobilien.trovit
www.a-gewerbeimmobilien.at
www.immobilienseite.com
www.immobilienmakt-at.com
www.immobilienmarkt.bkv.net
www.immoads.at
www.greatimmo.at
www.die presse.com
www.anzeigen.krone.at
www.immoads.oe24.at
www.bazar.at
www.immobilienseiten.com
www.immobilienmarkt-at.com
www.miet-wohnungen.at
www.donkiz.at
www.immoversum.com
www.immobilien-datenbank.net
www.immokralle.at
www.a-immobilienmarkt.com
www.mikawo.com/at
www.wohnungssuche-wien.at
www.kaufen.nuroa.at
www.onekit.at
www.findmyhome.at
www.freeimmo.at
www.immobilienmarkt.bkv.net
www.alle-gemeinsam.at
www.immobilien-at.com
www.immobilienzone.net
www.immonet.at/gewerbeimobilien
web2.krone.mindtake.com
www.tupalo.com
www.a-gewerbeimmobilien.at
www.immobilienmakler.at
www.boerse-express.com
www.oesterreich.kijiji.at
www.realdirekt.at
www.immo.at
www.steirer-immo.at
www.winer-immo.at
www.kleinezeitung.at
www.estatezone.com
www.press.com

Widerrufsrecht – link

Wohnnutzfläche
Man versteht darunter die anrechenbare Netto-Grundfläche von Räumlichkeiten
in Wohnungen.
Nicht zur Wohnnutzfläche gehören Geschäftsflächen, Wirtschaftsräume, Keller,
Dachböden, Garagen, u.s.w.
Auch die Flächen von Stiegenhäusern gehören nicht zur Wohnnutzfläche.
Ebenso zählen die Grundflächen von Türöffnungen, sowie Flächen von Nischen,
sofern deren Höhe 2m unterschreitet, nicht zur Wohnnutzfläche.
Man kann die Wohnnutzfläche durch Addition der Flächenangaben in den
Grundrissplänen einer Wohnung bzw. eines Hauses ermitteln.

Zahlungsbefehl
Im Zuge eines Mahnverfahrens wird ein sogenannter “bedingter Zahlungsbefehl”
durch das Gericht gegen die beklagte Partei erlassen, ohne dass geprüft
wird, ob die Forderung zu recht oder zu unrecht besteht.
Die beklagte Partei wird aufgefordert, den ausstehenden Betrag samt
Nebenkosten innerhalb der benannten Frist zu bezahlen oder dagegen Einspruch
zu erheben. Lässt die beklagte Partei die Frist ungenutzt verstreichen, dann
wird die angemahnte Summe über eine Zwangsvollstreckung eingebracht.

Zession
Die Übertragung von Forderungen und Rechten an Dritte.